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Nach Alexandria und Reims in den Vorjahren war heuer Wien Veranstaltungsort des jährlich stattfindenden internationalen Kongresses von ASSEDIL, der Vereinigung von Direktoren von Lasallianischen Institutionen, wie die Werke der Schulbrüder im internationalen Umfeld genannt werden.
Über 100 Teilnehmer der Region RELEM (Länder Europas, Nordafrikas und des Vorderen Orients) beschäftigten sich vom 18. bis 21. April mit dem Thema „Der Lasallianische Schulleiter als Vermittler einer lebendigen Tradition". Die Leiterin des Interdiözesanen Amtes für Unterricht und Erziehung der Erzdiözese Wien, Hofrätin Dr. Christine Mann, überbrachte Grußworte von Kardinal Schönborn und hielt in ihrer Funktion als Präsidentin des Europäischen Komitees für das Katholische Schulwesen die Eröffnungsansprache. Bei zahlreichen Vorträgen und Arbeitsgruppen wurde das Spannungsfeld zum Thema, das zwischen der heutigen konfessionellen Schule in einem säkularen Umfeld und der Tradition besteht, wie sie der Gründer der Schulbrüder und Schutzpatron der Pädagogen, der hl. Jean Baptist de la Salle vorgegeben hat.
In der Generalversammlung ernannte Präsident Paolo Tacchi Dir. Robert Müllner, Leiter des De La Salle Standortes Wien-Fünfhaus, zum neuen Vertreter der Region Zentraleuropa im General Council.
Ein Rahmenprogramm, bei dem die Gäste von Portugal bis Ägypten auch ein wenig die Bundeshauptstadt kennen lernen konnten, rundete den Kongress ab, für dessen hervorragende Organisation dem Organisationsteam der vier Wiener De La Salle Standorte herzlich gedankt wurde.
T. Simon